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Oblaten

Die Gemeinschaft der Langwadener Klosterweltoblaten -

eine Form der Berufung zum christlichen Leben im geistlichen Anschluss und in spiritueller Verbundenheit mit dem Zisterzienserkloster Langwaden

Jeder Christ ist durch die Taufe zur Nachfolge des Herrn und zu einem Leben nach dem Evangelium berufen. Auf diesem Weg geben ihm die Meister des geistlichen Lebens besondere Weisungen. Die "Schule für den Dienst des Herrn", die der heilige Benedikt in seiner Mönchsregel beschreibt, haben die großen Zisterzienserheiligen Bernhard von Clairvaux und Wilhelm von Saint Thierry zur "Schule der Liebe" weiter entwickelt. Im 13. Jahrhundert formte die große Äbtissin Gertrud von Hackeborn ihr Kloster Helfta exemplarisch zur Schule der Liebe, aus der zu ihrer Amtszeit drei heilige Mystikerinnen hervorgingen. In dieser Schule lernen Mönche und Nonnen. Von diesem Geist lassen sich von alters her auch Christen außerhalb des Klosters leiten.

Wer sich von Gott gerufen weiß, Christus im Geist der Benediktsregel und der zisterziensischen Spiritualität außerhalb des Klosters nachzufolgen, kann dies im geistlichen Anschluss an das Zisterzienserkloster Langwaden und in spiritueller Verbundenheit mit der Mönchsgemeinschaft tun. Erwachsene Frauen und Männer, die durch die eine christliche Taufe mit der katholischen Kirche verbunden sind, - Kleriker oder Laien - können in die vom Zisterzienserkloster Langwaden eingerichtete Langwadener Klosterweltoblatengemeinschaft aufgenommen werden, wenn sie überzeugt sind, dass sie das oben genannte zisterziensische Charisma in ihrem Alltag leben können. Wer durch Ordensgelübde oder die Zugehörigkeit zu einem Dritten Orden oder zu einer ähnlichen Gemeinschaft gebunden ist, kann nicht in diese Gemeinschaft aufgenommen werden.

Die Langwadener Klosterweltoblaten stehen nur indirekt über das Zisterzienserkloster Langwaden in Beziehung zum Zisterzienserorden. Der Zisterzienserorden kennt nicht wie die Benediktiner die allgemeine Einrichtung eines Säkularoblateninstituts (Benediktineroblaten). Er hat jedoch jedem Kloster die Möglichkeit gegeben, eine, an die Benediktineroblaten angelehnte Form des geistlichen Anschlusses und der spirituellen Verbundenheit einzurichten, die jedes Kloster für sich verantwortet. Rechtliche Ansprüche gegenüber dem einzelnen Kloster oder gegenüber dem Zisterzienserorden lassen sich daraus nicht ableiten.

Der Name Langwadener Klosterweltoblatengemeinschaft macht einerseits deutlich, dass es sich um eine persönliche Beziehung zu einem konkreten Kloster handelt, die auf Gegenseitigkeit beruht; andererseits zeigt die Verwendung des Begriffs "Oblate", dass die Langwadener Klosterweltoblaten nach fast gleichen Grundprinzipien ihr geistliches Leben gestalten wie die Benediktineroblaten.

Die Mitglieder der Langwadener Klosterweltoblatengemeinschaft treffen sich regelmäßig mit den Mönchen zur Feier des Gottesdienstes und zum gemeinsamen Gespräch und Essen. Die Treffen finden an Samstagen statt und beginnen um 10:00 Uhr mit einem Vortrag und Gespräch in der Gruppe. Die Heilige Messe mit den Mönchen schließt sich um 11:45 Uhr an. Das Treffen endet mit einem gemeinsamen einfachen Mittagessen und der Mittagshore um 13:30 Uhr.

Wer Interesse hat, an einem Treffen teilzunehmen, um die Langwadener Klosterweltoblatengemeinschaft näher kennen zu lernen, kann sich bei Pater Aelred melden: pater.aelred@klosterlangwaden.de

Oblatentermine für das Jahr 2017:
25. Februar (Samstag), 18. März (Samstag), 22. April (Samstag),
27. Mai (Samstag), 17. Juni (Samstag), 26. August (Samstag),
23. September (Samstag), 28. Oktober (Samstag), 25. November (Samstag),
09. Dezember (Samstag / mit Weggemeinschaft St. Benedikt)

Unsere Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung 43

21. Oktober - 28. Oktober 2017

Jahreskalender 2017

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