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Gestlicher Ort

"Gastfreundschaft für die Lebenden und die Toten" 

Kolumbarium


Das Kolumbarium am Kloster Langwaden wurde 2015 eingeweiht. Es greift die Tradition des Kirchhofs als Bestattungsstätte in unmittelbarer Nähe zur Kirche auf und mündet in das Gräberfeld der Mönche. 

Die sieben Stelen mit jeweils dreißig Grabkammern sind in rötlichen und dunklen Naturstein gefasst. Die Farben der roten Ziegelwände der Klosteranlage und des dunklen Schieferdaches werden aufgegriffen. Die Stelen stehen gleichmäßig zwischen den vierzehn Kreuzwegstationen, die schon früher an der Klausurgartenmauer hingen.

Hier werden die Hinterbliebenen unaufdringlich auf das Leiden Jesu aufmerksam gemacht, das ihnen Zeichen der Solidarität oder Trost in ihrem eigenen Leid sein kann.

Außerhalb des Kolumbariums – kurz vor dem Eingang der Klosterkapelle –  befindet sich die fünfzehnte Kreuzwegstation: die Auferstehung. Sie greift in abstrakter Form die vorausgehenden Kreuzwegdarstellungen auf und öffnet sie auf das unfassbare Ostergeheimnis hin.

Wer das Kolumbarium verlässt, kann sich vielleicht auch dieser Botschaft öffnen.  Die beiden Zugänge zum Kolumbarium haben Schwingtüren. Die Grenze vom Bereich, in dem wir uns als Lebende selbstverständlich bewegen, zum Bereich, wo die Toten ruhen, ist fließend. Dieser offene Eindruck wird noch durch den fächerförmigen Aufbruch der einzelnen Torflügel verstärkt. In den Fächerfalten stehen Worte, die die Eintretenden begrüßen.

 

 

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